Kurzer Ratgeber gegen Pilzinfekte

Beitrag von Mareike Neuhaus:

Dies soll ein kleiner Ratgeber für alle Candida Patienten sein, die wie ich jahrelang an dieser Krankheit litten oder noch leiden und kaum Hilfe fanden, und die einen ebenso langen Leidensweg hinter sich haben wie ich ihn hatte.

Dies soll kein wissenschaftlicher Ratgeber sein, der die genauen Zusammenhände des Körpers und des Immunsystem durchleuchtet. In erster Linie möchte ich allen Candida Patienten eine kleine Hilfe geben und schließlich will jeder Candida Patient, dass ihm geholfen wird, dass man ihm Glauben schenkt und er ernst genommen wird. Die Symptome, die ein Candida Patient bei sich feststellt sind so vielfältig und verschieden, dass man ihn oft als psychisch kranken Patienten einstuft.

Aber auch psychische Symptome können einen Candida Patienten begleiten, weil der Candida auch Hefepilz genannt nicht nur den Darm und auch das Immunsystem sondern auch die Nerven schädigt. Jedoch einen Fachmann auf diesem Gebiet zu finden ist oft sehr schwer.

Die Candida albicans Pilzerkrankung ist in erster Linie ein Symptom für eine Schwäche des Körpers. Meine Erkrankung begann mit einer Erkrankung des Eierstocks. Ich litt unter einer Endometriose und einer damit verbundenen Eierstockszyste, die innerhalb eines Jahres 3x operiert werden musste. Zudem entzündete sich der Eierstock bei jeder Periode, so dass eine Behandlung mit Antibiotika notwendig wurde. Diese ständigen Antibiotikabehandlungen hatten wiederum zufolge, dass die Darmflora geschädigt wurde, es zu keinem Aufbau einer gesunden Darmflora mehr kam und sich somit der Hefepilz auch Candida albicans im Darm ausbreiten konnte.

Dies erfuhr ich erst später. Bis zum Zeitpunkt der Diagnose Hefepilzerkrankung hatte ich gar keine Ahnung, dass es diesen Pilz überhaupt gab. Nach den Operationen und den notwendigen Antibiotikabehandlungen litt ich zunehmend unter Appetitlosigkeit, magerte von 56 Kilogramm auf 48 Kilogramm ab, hatte oft unerklärliche Fieberschübe, litt unter Schlaflosigkeit und Angstzuständen. Es plagte mich ein ständig aufgeblähter Bauch.

Damals hatte ich noch keine Ahnung, dass ich an einem Hefepilz litt. Aber ich hatte schon damals das Gefühl, dass mein Immunsystem nicht so recht funktionierte. Ich litt ständig unter Infekten, die von einem Tag auf den anderen kamen. Irgendjemand riet mir damals zu Enzymen, die das Immunsystem aufbauen würden und so ging ich in eine Apotheke, ließ mich beraten und schluckte fleißig diese Enzyme. Ich musste zu meiner Freude feststellen, dass ich mich zunehmend besser fühlte und auch mein Appetit wieder besser wurde.

Jedoch nach einer wiederholten Operation des Eierstocks zerschlug sich diese Hoffnung. Die Enzyme verdünnten das Blut, so dass diese Operation risikoreicher wurde, somit musste ich die Enzymeinnahme reduzieren bzw. ganz absetzen.

Die Verdauungsunregelmäßigkeiten nahmen wieder zu, damit auch der Appetitmangel und der geblähte Bauch. Mein Immunsystem war soweit geschwächt dass ich jetzt ständige Infekte der Stirn-und Kieferhöhlen bekam. Und auch dieses Mal kam ich nicht um die Antibiotikabehandlungen herum.

Ein Kreislauf begann. Durch die fehlende Darmflora entstanden Infekte. Die Infekte wurden vom Körper aufgrund des nicht intakten Immunsystems ignoriert, so dass wiederum ein Antibiotikum verabreicht werden musste.

Diese Kette nahm kein Ende.

Schließlich erhielt ich ein Präparat, welches die Darmflora aufbauen sollte. Es handelte sich um ein Präparat, welches die wertvollen Lactobacillus acidophilus enthielten. Sie haben die Fähigkeit aus Glucose und Laktose (Lactat) Milchsäure bzw. Milchsäurebakterien zu bilden die

eine gesunde Darmflora der Darmwand aufbauen, so dass ein Normaler Nahrungsaustausch im Darm stattfinden kann. Die guten Darmbakterien werden aufgebaut, die schädlichen werden durch eine gesunde Darmflora bekämpft. Der Darm und mit ihm die Darmaktivität und die Verdauung werden normalisiert. Das Immunsystem erholt sich. Die Infekte werden weniger.

Aber eine geschädigte Darmflora braucht sehr lange, bis sie sich wieder regeneriert hat.

Während im Dünndarm vornehmlich der Lactobacillus acidophilus angesiedelt ist, befinden sich im Dickdarm die Kolibakterien, die das Immunsystem anregen.

Eine genaue Diagnose bzw. Darmstatus, was dem Darm fehlt und ob sich inzwischen die Hefepilze angesiedelt haben, die ebenfalls eine gesunde Darmflora zerstören, bietet nur eine genaue Stuhluntersuchung, die in speziellen Labors unternommen werden. Hier finden Sie Möglichkeiten zur Behandlung von Vaginalpilzen.

Dort werden die gesunden Darmbakterien bestimmt und der Candida Pilz kontrolliert. Sind zu viele Hefepilze bzw. der Candida im Darm verbreitet, sollte man zuerst an eine Anti-Pilzdiät denken. Das heißt, dem Pilz alle Grundlage zum Existieren nehmen. Also Verzicht von Zucker, Süßigkeiten und Kuchen, Weißmehl, süße Säfte.  Hilfreich ist eine gesunde Vollwerternährung.

Was ist Cellulite überhaupt?

Nach dem aktuellsten Stand wird Cellulite durch fetthaltiges, unebenes Gewebe unter der Haut verursacht. Genauer gesagt ist Cellulite auf faseriges, verbundenes Gewebe zurückzuführen, das die Haut mit den Muskeln darunter verbindet. Dieses Gewebe hat eine interne Fettschicht.

Wenn sich die Fettzellen aufbauen, drücken sie auf die darüberliegende dünne Hautschicht, während das verbindende Gewebe fortdauernd nach unten drückt. Dieser Vorgang produziert die Vertiefungen und die unebene Erscheinung an der Hautoberfläche.

Cellulite kann in ihrem Ausprägungsgrad stark schwanken. Von milden Fällen, bei denen lediglich eine geringfügig abgehärmte Erscheinung vorliegt, reicht die Ausprägung bis zu anderen Fällen, bei denen die Haut faltig und uneben erscheint sowie tiefe Kluften aufweist, und in ihrer Erscheinung Bergen und Tälern ähnelt.

Es wurde herausgefunden, dass Hormone eine große Rolle bei der Entstehung von Cellulite spielen. Es heißt, dass Östrogen das Hormon ist, welches die Bildung von Cellulite am häufigsten hervorruft und darüber hinaus den Ausprägungsgrad des Zustands verschlimmert.

Aber auch die sogenannten Katelochamine, wie Adrenalin, Noradreanaline, Insulin, Prolaktin und anderen Schilddrüsenhormonen begünstigen ebenfalls die Bildung von Cellulite.

Außerdem gibt es noch andere Faktoren, die sich als Förderer der Cellulitebildung gezeigt haben. Das Geschlecht, die genetische Prädisposition, die individuelle Distribution von subkutanem, also unter der Haut liegendem, Fett, der Biotyp und ein Mangelzustand am Lymphgefäß- sowie dem Kreislaufsystem können ebenfalls den Zustand der Cellulite verschlechtern. Schlankheitskuren, also Diäten haben sich ebenfalls als Faktor gezeigt, der die Erscheinung der Cellulite verschlechtert.

Schlussendlich kann darüber hinaus ein sehr stressiger Lebensstil das Katelochaminlevel stark ansteigen lassen. Dieses wiederum wird der Bildung und der Entwicklung von Cellulite zugeschrieben.

Übliche Cellulite-Behandlungen

Über Generationen haben vor allem Frauen nach einer Behandlungsmethode oder einem Produkt gesucht, das ihnen dabei helfen kann, die unschöne Cellulite zu reduzieren.

Heutzutage gibt es buchstäblich Tausende von Produkten auf dem Markt, die alle ein fabelhaftes Ergebnis in nur sehr kurzer Zeit und mit wenig Mühe versprechen. Tatsächlich ist die Cellulite-Behandlung zu einer Milliardenindustrie mit unendlich vielen neuen Produkten geworden.

Unglücklicherweise liefert die Mehrheit der Behandlungsmittel nur wenig Ergebnisse und in Wirklichkeit bieten nur sehr wenige dauerhafte Ergebnisse. Jedoch halten die Frauen weiter durch und hoffen, dass eines Tages die „Heilung“ kommen wird und sie ihren Körper irgendwann einmal wieder am Strand zeigen können, ohne Angst oder Unsicherheit zu verspüren.

Von Cremes zu Wickel, von Pillen zu medizinischen Prozeduren und alles, was dazwischen ist – solange die Frauen noch unter den Dellen leiden müssen, werden diese Behandlungsmöglichkeiten weiterhin bestehen bleiben.

In diesem Abschnitt werden wir einige der üblichsten Methoden der Cellulite-Behandlung erklären und darlegen, was sie wirklich bringen und welche davon lediglich Zeit- und Geldverschwendung sind.

Die häufigsten Behandlungsmöglichkeiten

Die Mehrheit der Behandlungen von Cellulite besteht in Form von Cremen und Lotionen, die direkt an den Problemstellen aufgetragen werden. Diese Produkte sollten immer mit einer gewissen Skepsis betrachtet werden, weil sich die Mehrheit aller Cremen und Lotionen auf dem Markt als unwirksam herausgestellt haben. Die abstrusen Behauptungen, dass man durch das Auftragen einer Creme, sozusagen der Cellulite beim Verschwinden zuschauen könnte, sind nichts anderes als leere Versprechen. Trotzdem gibt es ein paar Produkte, die tatsächlich einige Ergebnisse liefern können.

Also wie wirksam sind die frei verkäuflichen Produkte beim Reduzieren oder Eliminieren der Cellulite?

Diese Frage ist durchaus gültig und sie wird immer und immer wieder gestellt; besonders im Vergleich dieser Produkte zu den Ergebnissen von aufwendigeren kosmetischen Prozeduren. Die Ergebnisse sind ziemlich unterschiedlich. Diesen wichtigen Faktor sollte man sich ins Gedächtnis rufen, wenn man Cremen kauft.

Die frei verkäuflichen Cellulite-Produkte liefern nicht die gleichen Ergebnisse beim Reduzieren der Cellulite, wie kosmetische Behandlungen dies tun. Letztere zielen auf die subkutane Fettschicht, die unter der Hautoberfläche sitzt, ab und sind dazu bestimmt, diese zu reduzieren.

Wenn dieses Fett durch verschiedene Techniken im Körper abgebaut wird, ist die Haut fester, glatter und die gesamte Erscheinung wird verbessert. In einigen Fällen ist die Cellulite nicht länger wahrnehmbar. Wenn die Behandlungen geschwind durchgeführt werden, sind die Ergebnisse fast augenblicklich sichtbar.

Auf der anderen Seite brauchen die Cellulite-Cremes etwas länger, um Ergebnisse sichtbar zu machen, und in einigen Fällen bleiben die Ergebnisse sogar aus. Trotz dieser Probleme verkaufen sich die rezeptfreien Cellulite-Produkte immer noch sehr gut und sind sehr beliebt. Dies kommt daher, dass die meisten Frauen die Möglichkeit, ihre Cellulite selbst und in Privatsphäre zu behandeln, lieber mögen. Sie fühlen sich nicht durch professionelle Mediziner bloßgestellt und der Kostenunterschied zu kosmetischen Behandlungen ist darüber hinaus enorm.

Findet man das richtige Cellulite-Produkt, kann es einige Ergebnisse liefern, die Cellulite-Erscheinung reduzieren sowie die generelle Textur der Haut verbessern.

Deshalb ist es sehr wichtig zu wissen, nach welchen Produkten man suchen und welche man eher vermeiden sollte. Das hilft nicht nur Ihrer Haut, sondern auch Ihrem Geldbeutel.

Die effektiven Produkte kann man oft schon erkennen, wenn man einen kurzen Blick auf die Inhaltsstoffe wirft. Diese müssen zusammenarbeiten, um sichtbare Ergebnisse liefern zu können und um die Haut sichtbar und spürbar zu glätten. Das bedeutet, dass die Hauptprobleme der Cellulite herausgefunden werden müssen.

Diese Probleme sind: lockere Haut, ungleichmäßige Textur, raues Aussehen, Fettanhäufung, Kollagenmangel, Anhäufung von Toxinen und schlechte Durchblutung. Einige der Hausmittel gegen Cellulite finden Sie hier.

Einige der besten Inhaltsstoffe, um diese Probleme zu bekämpfen sind:

  • Retinol A
  • Kollagen
  • Grüntee-Extrakt
  • Paprika-Extrakt
  • Sheabutter
  • Algenextrakt

Produkte, die diese Inhaltsstoffe enthalten, können leicht unter den freiverkäuflichen Produkten gefunden werden, und sie liefern tatsächlich einige Ergebnisse.

Es ist wichtig zu erwähnen, dass nicht jeder die Ergebnisse erzielen kann, die man sich erhofft hat und bis sich sichtbare Ergebnisse einstellen, kann es schon einige Monate dauern.

Was Akne ist und wie sie entsteht

Was ist Akne eigentlich? Akne ist eine Erkrankung der Talgdrüsen (Quelle: Was ist Akne?). Aufgrund von erhöhter Talgproduktion und einer Verhornungsstörung verschließen sich die Talgdrüsenfollikel und bilden Mitesser. Der Grund für die erhöhte Talgproduktion sind meist männliche Geschlechtshormone, die sogenannten Androgene. Diese werden in der Pubertät vermehrt vom Körper produziert (auch bei Mädchen) und aus diesem Grund, leiden die Meisten während dieser Zeit an Akne. Diese hormonell bedingte Akne heilt meist im Alter von etwa 20 – 25 Jahren von selbst ab, kann aber auch oft länger fortbestehen oder auch später erneut ausbrechen. Schätzungen gehen davon aus, dass etwa 80-90% der Jugendlichen von Akne mehr oder weniger stark betroffen sind.

Das Hauptmerkmal der Akne sind, wie schon erwähnt, die Mitesser (Komedonen). Bei diesen wird grundsätzlich zwischen offenen und geschlossenen Mitessern unterschieden.

  • Offene Mitesser erkennt man, an dem schwarzen Punkt in der Mitte. Dieser Punkt ist kein Schmutz, wie häufig angenommen wird, sondern an der Luft oxidierte Hornsubstanz. Aufgrund des schwarzen Fleckens in der Mitte werden diese Mitesser Blackheads genannt.
  • Geschlossene Mitesser erkennt man hingegen, an dem kleinen weißen Pfropf, deswegen werden sie Whiteheads genannt. Das Problem ist, dass aus diesen Mitessern der Talg nicht entweichen kann und es dann meist zu einer eitrigen Entzündung kommt, den Pickeln. Erst durch die Verstopfung der Talgdrüsen und der anschließenden Besiedelung mit Bakterien, kommt es dann zu einer Entzündung. Diese Entzündungen (Pickel) sind es dann, die Schmerzen/Juckreiz verursachen und extrem hässlich aussehen. Gerade Ausdrücken kann dann noch zu einer Ausweitung der Entzündung und in Folge zu noch mehr Pickeln führen. Oft wird dabei auch noch ein Teil der Bakterien tiefer in die Haut gedrückt und führt zu neuen Entzündungen an derselben Stelle.

Wenn wir diese Hintergründe kennen, dann wird uns schnell klar, dass das Ziel einer erfolgreichen Akne-Therapie das Verhindern von Mitessern (Artikel) ist. Wenn wir es schaffen, dass es gar nicht erst zu einer Verstopfung der Talgdrüsen kommt, dann gibt es auch keine Pickel. Natürlich gibt es viele Faktoren, wie z. B. die Talgproduktion, die wir nur schwer direkt beeinflussen können. Andererseits können wir versuchen unsere Haut sauber und gesund zu halten, genau das werden wir mit dem 10-Punkte-Plan bzw. meinen Mitteln gegen Pickel erreichen.

Auch wenn Akne meist von selbst abheilt, sollte man so früh wie möglich mit der Bekämpfung anfangen und besonders Wert auf eine gute Hautpflegeroutine legen. Denn je länger die Akne unvermindert blüht, desto größer ist die Gefahr, dass bleibende Narben entstehen. Für die Meisten die unter Akne leiden, stellt diese auch eine enorme psychische Belastung dar, die zur Isolation und auch zu Depressionen führen kann. Häufig tritt Akne auch erst im Erwachsenenalter auf, heilt nie von selbst ab oder blüht später erneut auf.

Leichte Akne ist das, was die meisten Menschen in ihrem Leben früher oder später einmal erleben werden. Mittelschwere Akne ist dann die nächste Stufe, die auch noch einige, vor allem in der Pubertät aushalten müssen. Bei schwerer Akne sollte wirklich alles unternommen werden um die Akne loszuwerden, da sonst die Gefahr ein Leben lang sehr viele Aknenarben im Gesicht zu haben sehr groß ist. Hier sollte man auch, wenn alles Andere nicht anschlägt eine medikamentöse Behandlung in Betracht ziehen.

Jetzt wo du die Grundlagen kennst, lass uns beginnen deiner Akne die Hölle heiß zu machen!